Unebene Terrasse ausgleichen: Der Stelzlager-Ratgeber
Share
Stellen Sie sich vor: Sie haben sich endlich für eine schöne Holz- oder WPC-Terrasse entschieden. Die Dielen sind geliefert, das Wochenende ist eingeplant – und dann fällt Ihnen beim Abstecken auf, dass der Untergrund alles andere als eben ist. Das alte Pflaster liegt schief, der Boden fällt zur Hauswand hin ab, und nach dem ersten Regenguss sammelt sich das Wasser genau dort, wo später Ihre Gartenliege stehen soll.
Kommen Sie sich bekannt vor? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Für ein wirklich gerades Ergebnis brauchen Sie weder Beton noch aufwendige Nivelliermaßnahmen. Der Trick steckt im Unterbau – genauer gesagt in höhenverstellbaren Stelzlager-Trägerfüßen. Wie Sie damit arbeiten, warum der Aufbau Ihre Terrassenbalken jahrelang schont und worauf es beim Kauf ankommt, lesen Sie hier.
Was sind Stelzlager – und warum sind sie die sauberste Lösung?
Ein Stelzlager ist im Grunde ein kleiner, robuster „Stellfuß" aus witterungsbeständigem Kunststoff. Sie setzen ihn direkt auf den Untergrund, legen den Tragbalken auf – und drehen dann einfach am Gewinde, bis der Balken exakt in der richtigen Höhe steht. Stufenlos, Millimeter für Millimeter, ganz ohne Keile und Geduldsspiel.
Das Schöne daran: Jedes Lager lässt sich einzeln justieren. Eine Bodenwelle hier, ein Gefälle dort – kein Problem. Und weil jedes Stelzlager die Konstruktion ein paar Zentimeter vom Boden abhebt, entsteht automatisch ein Belüftungsspalt: Luft kann unter der Terrasse zirkulieren, Regenwasser läuft sauber ab, und genau das schützt Ihre Holzbalken vor der Feuchtigkeit, die Terrassenkonstruktionen sonst nach ein paar Jahren zerstört.
Merken Sie sich das: Der Belag entscheidet, wie eine Terrasse aussieht. Der Unterbau entscheidet, wie lange sie hält.

Unebener Untergrund? Diese Anzeichen sprechen für Stelzlager
Nicht jede Terrasse braucht einen Stelzlager-Unterbau – aber viele hätten einen gebraucht. Typische Fälle, in denen höhenverstellbare Trägerfüße die richtige Wahl sind:
- Der Untergrund ist uneben oder fällt ab – etwa altes Pflaster, Bodenwellen oder ein Gefälle Richtung Haus
- Sie bauen eine Holz- oder WPC-Terrasse auf Stelzen oder Altbalkon auf
- Die Fläche soll ohne große Erdarbeiten aufgeständert werden (klassisch: Balkon, Dachterrasse, kleiner Gartenhof)
- Sie möchten die Unterkonstruktion vor Bodenfeuchtigkeit schützen
- Sie wollen später nachjustieren können – im Zweifel, wenn sich nach dem ersten Winter doch etwas gesetzt hat
Gerade der letzte Punkt ist ein unterschätzter Vorteil: Einmal aufgebaut, ist eine Holzterrasse kein statisches Gebilde. Setzt sich der Untergrund, genügt bei Stelzlagern ein kurzes Drehen am Gewinde – und die Terrasse liegt wieder gerade. Bei einem starren Aufbau hieße das: alles aufhebeln und neu beginnen.
Die KEGRET Klein Version: klein im Durchmesser, stark in der Sache
Wenn es um Stelzlager geht, kommt es auf solide Technik an – und auf ein Lager, das auch in enge Raster passt. Die KEGRET Stelzlager Klein Version wurde genau dafür entwickelt: Mit nur 90 mm Durchmesser findet sie auch zwischen eng gesetzten Balken Platz, trägt dabei aber bis zu 600 kg pro Stück. Kein Wunder, dass sich mit ihr nach Herstellerangaben rund 95 % aller privaten und gewerblichen Terrassenprojekte umsetzen lassen.
Das können Sie erwarten:
- Stufenlos höhenverstellbar von 20 bis 175 mm – in sechs Höhenbereichen, für fast jede Aufbauhöhe
- Bis zu 600 kg Tragkraft pro Stück – auch bei größeren Balkenabständen auf der sicheren Seite
- Nur 90 mm Durchmesser – kompakt genug für Terrassen, Balkone und knifflige Außenbereiche
- Robuste Vollgewinde-Struktur – präzises Einstellen ohne Spiel, jederzeit nachjustierbar
- Frostbeständig und langlebig – ausgelegt auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren
- Geeignet für Holz- und WPC-Terrassen gleichermaßen
Dazu kommen sechs Höhenvarianten, damit Sie nicht mit Kompromissen planen müssen: 20–25 mm, 25–35 mm, 35–55 mm, 54–90 mm, 74–110 mm und 100–175 mm.
Zwischenstand: Sie wissen jetzt, wie Stelzlager funktionieren und warum der Unterbau über die Lebensdauer Ihrer Terrasse entscheidet. Welche Variante zu Ihrer Aufbauhöhe passt, sehen Sie direkt im KEGRET-Shop – dort finden Sie auch alle sechs Höhenbereiche auf einen Blick.
So montieren Sie die Stelzlager – in fünf Schritten
Keine Sorge, das ist kein Hexenwerk. Der komplette Aufbau der Unterkonstruktion geht an einem Wochenende locker über die Bühne:
- Untergrund vorbereiten: Eine tragfähige, möglichst ebene Fläche schaffen – verdichteter Schotter, Betonplatten oder vorhandenes Pflaster genügen.
- Stelzlager verteilen: Anzahl und Abstand an Balkengröße, Spannweite und Belagart ausrichten.
- Balken auflegen: Die Tragbalken im gewünschten Raster auf die Lager legen.
- Höhe einstellen: Jedes Lager per Gewinde auf das gemeinsame Niveau drehen – das ist der Moment, in dem Sie den Unterschied spüren.
- Kontrolle: Mit der Wasserwaage quer und längs prüfen, bei Bedarf nachjustieren – fertig ist die gerade Basis für Ihren Belag.
Wer es ganz genau wissen will: Unsere ausführliche Anleitung „Stelzlager richtig montieren – Schritt für Schritt" zeigt Ihnen jeden Handgriff im Detail.

Wie viele Stelzlager brauchen Sie pro Quadratmeter?
Die häufigste Frage vor dem Kauf – und die Antwort ist erfreulich unkompliziert: Üblich sind 4 bis 6 Stück pro Quadratmeter, je nach Balkengröße und Abstand. Für eine Terrasse von 15 m² landen Sie also grob bei 60 bis 90 Stück – klingt viel, ist aber ein Bruchteil dessen, was ein Betonfundament kostet.
Damit Sie nicht zu viele oder zu wenige bestellen, haben wir die Planung in einem eigenen Leitfaden zusammengefasst: Wie viele Stelzlager pro m²? – inklusive Beispielrechnung.
Klein Version, Groß Version oder Plattenstützen? So treffen Sie die richtige Wahl
Stelzlager ist nicht gleich Stelzlager – das richtige System hängt von Ihrem Projekt ab:
- Klein Version (20–175 mm, Ø 90 mm): Der Allrounder für kompakte Aufbauten und schmale Balkenlagen – zur Klein Version
- Groß Version für Balken (19–125 mm): Für größere Balkenquerschnitte und höhere Aufbauten – zur Groß Version
- Plattenstützen Klein Version (20–175 mm): Die passende Lösung, wenn Terrassenplatten direkt aufliegen sollen – zu den Plattenstützen
Sicher unsicher, welches System zu Ihnen passt? Unser Stelzlager-Ratgeber führt Sie in wenigen Fragen zur richtigen Lösung – oder Sie lesen zuerst „Welches Stelzlager brauche ich für meine Terrasse?".
Häufige Fragen – kurz und ehrlich beantwortet
Kann ich die Höhe nach der Montage noch verstellen? Ja – das ist einer der größten Vorteile. Dank der robusten Vollgewinde-Struktur drehen Sie einfach am Gewinde und prüfen mit der Wasserwaage. Auch später, wenn sich nach dem Winter doch etwas gesetzt haben sollte.
Sind die Stelzlager frostbeständig? Ja. Die Lager bestehen aus witterungsbeständigem Kunststoff, sind frostbeständig und auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren ausgelegt. Draußen ganzjährig im Einsatz – kein Problem.
Welche Höhenvariante brauche ich? Messen Sie Ihre benötigte Aufbauhöhe und wählen Sie die Variante, die diesen Bereich abdeckt: 20–25 mm, 25–35 mm, 35–55 mm, 54–90 mm, 74–110 mm oder 100–175 mm. Die passende Stufe finden Sie direkt im Shop.
Für welche Projekte eignet sich die Klein Version? Für Holz- und WPC-Terrassen, Balkone, Dachterrassen und Gartenterrassen mit Verstellhöhen von 20 bis 175 mm – dank der kompakten Bauweise auch bei wenig Platz zwischen den Balken.
Unser Fazit: Der Unterbau entscheidet, wie lange Sie Freude an Ihrer Terrasse haben
Egal, ob Sie eine kleine Balkonfläche aufständern oder eine große Gartenterrasse neu bauen: Wer von Anfang an auf einen geraden, belüfteten und nachjustierbaren Unterbau setzt, spart sich Ärger, Nacharbeit und im schlimmsten Fall den vorzeitigen Austausch der Holzkonstruktion. Höhenverstellbare Stelzlager machen genau das möglich – ohne Beton, ohne Spezialwerkzeug, ohne Frust.
Die KEGRET Stelzlager Klein Version ist dafür der unkomplizierte Einstieg: kompakt, bis 600 kg belastbar und in sechs Höhenbereichen verfügbar – für 1,19 € pro Stück. Versand innerhalb Deutschlands ab 5,90 € (1–3 Werktage), bei Bedarf mit 60 Tagen Rückgaberecht.
Ihr nächster Schritt: Rechnen Sie kurz Ihre Fläche durch (4–6 Stück pro m²), wählen Sie die passende Höhenvariante – und legen Sie los, bevor das nächste Wochenende mit Terrassenwetter lockt.